Partner in Palästina(Unsere Partner sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt) |
AMAN-Koalition für Rechtschaffenheit & Verantwortlichkeit
AMAN-Koalition für Rechtschaffenheit & Verantwortlichkeit wurde im Jahr 2000 durch mehrere Palästinensische zivilgesellschaftliche Organisationen für Demokratie, Menschenrechte und verantwortungsvolle Regierung gegründet. Das Programm wurde errichtet, um die Werte der Rechtschaffenheit, Transparenz und Verantwortlichkeit in verschiedenen Palästinensischen Sektoren zu fördern.
Die Ergebnisse aus mehreren Studien und Meinungsumfragen aus Palästina zeigen, dass Korruption bei hohen Angestellten des öffentlichen Dienstes regelmäßig stattfindet und dass Amtsmissbrauch wie auch Vetternwirtschaft gang und gäbe sind. Demzufolge wurde AMAN gegründet. Das Ziel der Koalition ist es, alle Palästinensische Bemühungen gegen Korruption zu vereinen und zu verteidigen, um ein glaubwürdiges nationales System zu errichten.
Die Internationale Handelskammer Palästina (IHP)
IHP wurde im Januar 2011 von einer Gruppe führender palästinensischen Geschäftsführer gegründet. Die Arbeit der Handelskammer zielt vor allem darauf hin: die palästinensische Wirtschaft weiter zu entwickeln, neue Märkte zu erschließen, die Ausfuhr und Einfuhr von und nach Palästina auszuweiten und den Privatsektor zu stärken und zu unterstützen.
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Die KARAMA Kampagne
Die ‘KARAMA’ Campaign for “Dignity” ist eine nationale Massenkampagne, die das Streben des Palästinenser nach absoluter Freiheit unterstützt. Im Rahmen der Bemühungen, die Leiden des Palästinensischen Volkes zu mildern, wird mit der Kampagne beabsichtigt, den Palästinensern das Resien von und nach Palästina mit dem entsprechenden Maß an Würde und Freiheit zu ermöglichen. Als fundamentale Lösung des Problems mit der Bewegungsfreiheit wird dabei zur endgültigen Beendung des Okkupationsregimes appelliert.
Zur Ansicht der Ziele der KARAMA Kampagne, klicken Sie bitte hier
Filastiniyat
Filastiniyat ist eine von jungen politischen und zivilgesellschaftlichen Aktivistinnen und Aktivisten gegründete Vereinigung, die zwar parteinunabhängig ist, jedoch einen festen politischen Standpunkt vertritt. Filastiniyat hat es sich zur Aufgabe gemacht, die gleichberechtigte Teilnahme aller Palästinenser, und gerade auch der Frauen und Jugendlichen, am öffentlichen politischen Diskurs auf allen Ebenen anzustreben. Alternative Mediendiskussion und die gleichberechtigte Teilnahme von Frauen und Jugendlichen am öffentlichen Leben sind für Filastiniyat nicht lediglich abstrakte Ziele sozialer Gerechtigkeit, sondern bilden entscheidende Faktoren zur Schaffung eines gerechten und dauerhaften Friedens, zum Aufbau eines demokratischen Systems und nachhaltiger Entwicklung.
Im Jahr 2007 hat die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Filastiniyat bei der Durchführung eines Capacity- und Teambuilding-Traininigsworkshops unterstützt, in dessen Rahmen ein Plan für die strategische Entwicklung und Verbesserung der Organisation entworfen wurde.
Um die Ziele der Kampagne anzusehen, bitte hier anklicken
Freedom Forum Palestine (FFP)
Das Freedom Forum Palestine ist eine gemeinnützige, palästinensische Nichtregierungsorganisation. Das Forum wird maßgeblich von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit unterstützt und möchte einen Beitrag zum Aufbau einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft in Palästina leisten, in der sowohl individuelle als auch kollektive Freiheitsrechte verbürgt sind. Das FFP wirkt in allen Verwaltungsdistrikten der palästinensischen Gebiete, einschließlich des Gaza-Streifens, sowie in Ost-Jerusalem.
Im Laufe des Jahres 2007 organsierte das FFP mit Hilfe von Kooperationspartnern, wie dem „Civic Forum Institute“, dem „Palestinian Centre for Research and Cultural Dialogue“, „Filastiniyat“ und der „Palestine Peace Coalition“ zahlreiche Veranstaltungen. Allein in dem dreimonatigen Zeitraum von Oktober bis Dezember 2007 wurden 69 verschiedene Aktivitäten durchgeführt. So wurden neben Work-shops, Konferenzen und Stadtratssitzungen auch spezielle Bildungsprojekte zur Aufklärung über demokratische Werte und Prinzipien durchgeführt. Im Zuge der Aktivitäten konnten allein in dieser Zeit über 3000 Menschen aller Alterstufen und unterschiedlichster sozialer Hintergründe erreicht werden.
Das FFP absolvierte so erfolgreich die ersten Schritte in Richtung der Bildung einer liberalen und sozialen Bewegung in Palästina. Es konnten unter anderem Jugendgruppen in den verschiedenen Gemeinden gebildet werden, und mit der Anwerbung von 40 neuen Mitgliedern konnte die Gesamtmitgliederstärke des FFP auf etwa 60 Mitglieder mehr als verdoppelt werden.
Ma’an Nachrichtenagentur
Die Ma’an Nachrichtenagentur wurde 2005 gegründet und publiziert täglich Nachrichten in Arabisch und Englisch. Sie ist mit über 3 Millionen Besuchen im Monat die meistgesuchte Webseite in den Palästinensischen Gebieten. Die Ma´an Nachrichtenagentur wird als Hauptquelle für unabhängige Nachrichtenerstattung angesehen und ist für viele Palästinenser die erste Wahl für Onlinenachrichten. Darüber hinaus gewinnt die Agentur immer mehr ausländische Leser und weckt ein wachsendes Interesse von bekannten internationalen Nachrichtenagenturen.
Die Ma’an Nachrichtenagentur ist ein Teil des Ma’an Netzwerkes, eine 2002 gegründete gemeinnützige Medienorganisation die als Ziel hat, unabhängige Medien in Palästina zu fördern, regionale und internationale Medien zu vernetzen sowie Meinungsfreiheit und Medienpluralismus zu fördern. Damit soll ein Beitrag für mehr Demokratie und Menschenrechte in Palästina geleistet werden.
Das Ma’an Netzwerk ist eine Zusammenarbeit zwischen unabhängigen Journalisten aus ganz Palästina und besitzt neun regionale Fernsehstationen und Radios. Außerdem werden Weiterbildungen für Palästinensische Journalisten und Angestellte der Medienbrache angeboten.
MARSAD
Marsad ist eine unabhängige palästinensische Nichtregierungsorganisation. Sie beobachtet die demokratischen Entwicklungen, Reformprozesse und Wahlabläufe in Palästina und im arabisch-sprachigen Raum mit Hilfe bestimmter Indikatoren und baut Netzwerke zwischen demokratischen Institutionen auf. Marsad verfolgt das Ziel, strukturelle Veränderungen auf den Gebieten der politischen Partizipation und bei Wahlabläufen zu unterstützen sowie allgemeine demokratische Tendenzen zu stärken. Gleichzeitig arbeitet die Organisation an der stetigen Verbesserung jener Instrumente, mittels derer sie die demokratischen Entwicklungen, die Rolle der politischen Parteien, der Organisationen der Zivilgesellschaft und des Privatsektors beurteilt.
Palestine Governance Institute (PGI)
PGI ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Qualität der Unternehmensführung („Corporate Governance“) innerhalb der Palästinensischen Autonomiegebiete zu modernisieren und zu fördern. Um grundlegende Veränderungen in der Unternehmensstruktur ausgewählter Institutionen vorantreiben zu können, verfolgt PGI eine ergebnisorientierte, institutionell bzw. betrieblich umsetzbare Strategie. Seine Aktivitäten beinhalten u. a. die Organisation von fachbezogenen Trainingsprogrammen für höhere Beamte in Regierungsinstitutionen oder für Führungspersonal ausgewählter Unternehmen der Privatwirtschaft. Darüber hinaus führt PGI Studien zum Stand der Unternehmensführung in bestimmten Institutionen des privaten und des öffentlichen Sektors durch.
(Die Webseite von PGI befindet sich noch im Aufbau)
Palestinian Center for Research & Cultural Dialogue (PCRD)
Das palästinensische Forschungs- und Kulturdialogzentrum wurde 2003 in Bethlehem von einer Gruppe palästinensischer Akademiker aus der Westbank gegründet. Der Auftrag des Zentrums beinhaltet die Förderung des Dialogs zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Gruppierungen mit dem Ziel der Konfliktlösung und Verbreitung von Toleranz und Respekt für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Überzeugungen. Das Zentrum richtet ihre Projekte und Programme an junge Frauen und Männer mit unterschiedlichem sozio-öknomischen Hintergrund und unterschiedlichen politischen Überzeugungen.
Palestinian Conflict Resolution Institute (Taawon)
Taawon, das palästinensische Friedens- und Konfliktforschungsinstitut, wurde 2002 ins Leben gerufen. Es verfolgt in erster Linie das Ziel, junge Menschen verstärkt auf friedliche Wege der Konfliktlösung aufmerksam zu machen und für mehr interkulturelles Verständnis, Respekt und Kooperationsfähigkeit mit anderen zu werben. Das Institut ist dabei in erster Linie auf Jugendliche aus dem Westjordanland und dem Gaza-Streifen fokusiert. Taawon fördert integrative Mediationskonzepte und Konfliktlösungsstrategien für alle Aspekte des Lebens junger Leute. Durch diese Arbeit konnte Taawon bemerkenswerte Kooperationen mit Universitäten und zivilgesellschaftlichen Organisation in Palästina aufbauen.
Ramallah Center for Human Rights Studies (RCHRS)
Das Ramallah Center for Human Rights Studies (RCHRS) ist eine parteiunabhängige Nichtregierungsorganisation, die die palästinensische Bevölkerung und insbesondere die Jugend für Toleranz und gegenseitigen Respekt auf der Basis der Menschenrechte sensibilisieren möchte. Prinzipien des „Good Governance“ und die Förderung der individuellen Freiheiten gehören zu den Inhalten der politischen Bildungsarbeit. Die Arbeit des RCHRS gründet auf der Überzeugung, dass Verständnis, gegenseitige Toleranz und die Wahrung der Grundfreiheiten unabkömmlich für jede Gesellschaft sind, dies jedoch insbesondere für Palästina und seine gegenwärtigen Herausforderungen zutrifft.
Zu den Zielen der Organisation gehört die Bewusstseinsbildung im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen zur Gewährleistung der Einhaltung der Grundrechte sowie der rechtsstaatlichen Prinzipien in den palästinensischen Gebieten. Das RCHRS ist aktives Mitglied der „International Federation for Human Rights“ (IFHR).
Young Entrepreneurs Palestine (YEP)
YEP ist eine palästinensische, gemeinnützige Nichtregierungsorganisation. Ausschlaggebend für die Gründung von YEP war der Bedarf an einer professionellen Einrichtung, die die große Vielfalt junger Unternehmer in der palästinensischen Wirtschaft angemessen vertreten kann. Zu den primären Aufgaben des Verbandes zählt die Unterstützung palästinensischer Jungunternehmer in ihren wirtschaftlichen Bestrebungen, um so auch aktiv zur sozioökonomischen Entwicklung Palästinas insgesamt beizutragen. Dadurch sollen die wichtigen Grundlagen einer verantwortungsvollen Leitungs- und Unternehmerkultur in einem zukünftigen palästinensischen Staat geschaffen werden. Der Verband will einen Beitrag zur Errichtung einer auch nach globalem Maßstab wettbewerbsfähigen palästinensischen Wirtschaft leistoen, die bei der Konsolidierung der gesellschaftlichen Entwicklung mitwirkt.
Zentrum für Demokratie und Gemeindeentwicklung (CDCD)
Das Zentrum für Demokratie und Gemeindeentwicklung ist eine palästinensische Institution, mit Sitz in Jerusalem, die im Jahre 1997 entstanden ist und darauf zielt, Konzepte und Erfahrungen im Umgang mit Gemeinden innerhalb mitbestimmender Demokratien und zusätzlich Theorien und Methoden zum Thema “gerechter Frieden” sowohl innerhalb der palästinensischen Gemeinde als auch in nordafrikanischen und westasiatischen Staaten, zu verbreiten. Darüber hinaus wird versucht, durch Forschungsprojekte und Entwicklungspolitik, Ausbildung, Unterstützung und Resozialisierung, Hilfe zur Selbsthilfe und Austauschprogramme usw. in Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen und globalen Institutionen, welche relevant für die Arbeit des Zentrums sind, die Beteiligung von Randgruppen bei Entscheidungsprozessen zu fördern und, insbesondere durch die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Frauen und sämtlichen Gemeindegruppen, die Methoden und Leistungen von Gemeinden zu verbessern.