Partner in Israel

BeFree (Israel Chofshit)

Be Free (gegründet 2009) ist eine überparteiliche Organisation, besteht zumeist aus jungen Menschen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den säkularen Grundcharakter des Staates Israel gegen Freiheitseinschränkungen aller Art, vor allem aber gegen die von religiösen Gruppen ausgehenden Tendenzen zur Einschränkung der individuellen Freiheit zu verteidigen. Be Free wirkt vor allem durch Aktionen mit Betroffenen auf der lokalen Ebene sowie durch Kampagnen in den Sozialen Medien.

Das Citizens’ Accord Forum zwischen Juden und Arabern in Israel (CAF)

Der CAF wurde 2000 vom Rabbiner Michael Melchior, dem damaligen Minister für Gesellschafts- und Diaspora-Angelegenheiten ins Leben gerufen. Seine Vision ist die Bildung von gerechten, auf Gleichberechtigung fußenden Beziehungen zwischen Juden und Arabern in Israel. Langfristiges Ziel der Organisation ist eine Systemänderung zur Verbesserung der Stellung der arabischen Minderheit in Israel. Der CAF bietet zudem auch einer großen Anzahl von Aktivisten, die in verschiedenen sozial-politischen Bereichen tätig sind, und deren Ziel es ist, die Diskrepanzen zwischen den jüdischen und den arabischen Gemeinden in Israel auszugleichen, professionelle Unterstützung an. Zu den fünf Arbeitsbereichen der Organisation gehören: Interessenvertretung, Bildung, Stärkung der lokalen und kommunalen Strukturen, Medien und Networking.

Forum for Liberal Thinking

Die 2005 neu gegründete NRO, mit deren Vorgängerorganisation „Forum der Mitte“ die Stiftung seit 1985 eine enge Partnerschaft verband, bietet ein Forum zur Diskussion und Verbreitung liberaler Ideen und Lösungsmodelle für innergesellschaftliche Problemstellungen. Das Forum führt alljährlich eine Reihe von Seminarveranstaltungen zu liberalen und aktuellen Themen (u.a. Staat und Kirche, Fundamentalismus und Demokratie, Marktwirtschaft, Minderheitenrechte, Frauenförderung, etc.) für liberale Zielgruppen der NRO und für die politisch interessierte Öffentlichkeit durch.

Israeli Association for the Study of European Integration (IASEI)

Die Israelische Vereinigung zum Studium der europäischen Integration wurde 1992 gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss von Experten unterschiedlicher Disziplinen, die sich mit Europäischen Studien und Fragestellungen zur europäischen Integration beschäftigen. Sie bietet israelischen Akademikern und Praktikern ein Forum für Austausch und Diskussion mit Forschungskollegen sowie eine Informationsquelle für Europäische Studien. Unter den Mitgliedern der Vereinigung finden sich Vertreter des Finanzministeriums, Außenministeriums, und der Bank of Israel. Im akademischen Bereich entstammen die Mitglieder zumeist den Disziplinen der Wirtschaftswissenschaften, Internationalen Beziehungen, der Politikwissenschaft und der Rechtswissenschaften. IASEI veranstaltet regelmäßig Seminare und Konferenzen zu unterschiedlichen Aspekten der Beziehungen zwischen Israel und der EU und gibt Publikationen ihrer Mitglieder heraus.

Stephen Roth Institute for the Study of Contemporary Antisemitism and Racism

Das Stephen Roth Institute zum Studium des zeitgenössischen Antisemitismus und Rassismus wurde im Herbst 1991 als Projekt zum Studium des Antisemitismus gegründet. Als akademische Einrichtung an der Universität Tel Aviv bietet das Stephen-Roth-Institut Informationen und ein akademisches Diskussionsforum; es fördert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit antisemitischen und anderen rassistischen Theorien und Erscheinungen. Die Erforschung der gesellschaftlichen und politischen Instrumentalisierung dieser Phänomene in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg sowie der Einfluss ihrer historischen Hintergründe bilden den Schwerpunkt der Arbeit. Das Institut führt internationale Konferenzen und andere Lehrveranstaltungen durch, unterhält eine frei zugängliche Datenbank zu antisemitischen und rassistischen Erscheinungen weltweit, gibt Jahresberichte zu diesen Phänomenen heraus, und betreut Forschungsvorhaben zu relevanten Themen.

Peres Center for Peace (PCP)

Das Peres Center for Peace (PCP) ist eine parteiunabhängige und gemeinnützige Nichtregierungsorganisation. Sie wurde 1996 von Friedensnobelpreisträger Shimon Peres, dem heutigen Staatspräsidenten Israels, ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist der Aufbau einer tragfähigen Infrastruktur für Frieden und Versöhnung für und durch die Völker des Nahen Ostens, welche die sozioökonomische Entwicklung durch Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis fördert. Intensive Kommunikation und Interaktion mit arabischen Partnern haben gezeigt, dass Frieden und Stabilität im Nahen Osten nur durch die Verbesserung gesellschaftlicher und ökonomischer Kapazitäten erreichbar sind. Daher konzentrieren sich die Aktivitäten des PCP zur Friedensbildung auf gemeinsame, d.h. arabische und israelische, soziale, wirtschaftliche, kulturelle, bildungs- und entwicklungspolitische Interessen, wobei die Hauptanstrengungen der Förderung der israelisch-palästinensischen Beziehungen gelten. Das PCP entwickelt und implementiert konkrete Friedensbildungsprojekte, die auf diese Interessen ausgerichtet sind, wobei es sich grenzübergreifender, regionaler und internationaler Partnerschaften bedient, um diese Initiativen zum Erfolg zu führen.

Interdisciplinary Center Herzliya (IDC)

Das IDC ist Israels älteste und größte Privatuniversität und zählt seit seiner Gründung zur akademischen Avantgarde des Landes. Seine Studiengänge befassen sich mit konstitutionellen Reformen und Neuerungen im politischen System, Wirtschaftswachstum, der Evaluierung von Israels Außen- und Sicherheitspolitik sowie mit aktuellen sozialen und moralischen Fragen. Die Lehrmethoden verfolgen einen interdisziplinären Ansatz; sie kombinieren Theorie mit praktischer Erfahrung und Fertigkeiten. Die grundlegende liberale Orientierung des IDC am dualen Konzept individueller Freiheit und Verantwortung fördert die Eigeninitiative der Studenten und ihre Eigenverantwortung verbunden mit der Verpflichtung zu gesellschaftlichem Engagement.

Ibn Khaldun Association

Die Ibn Khaldun Vereinigung hat sich die Konsolidierung der inneren Struktur und die Profilierung der palästinensischen Gesellschaft in Israel zum Ziel gesetzt. Sie tritt für die Emanzipation der palästinensischen Minderheit in Israel ein und versucht, in dieser ethnischen Gruppe das Bewusstsein zu stärken, dass es nicht ausreicht, über Diskriminierung seitens des Staates Israel zu klagen, sondern dass man politische Verantwortung für sich selbst übernehmen muss, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Zielgruppen des Partners sind vor allem gesellschaftlich engagierte Organisationen und Einzelpersonen sowie Kommunalpolitiker.

S. Daniel Abraham Center for Strategic Dialogue

Das S. Daniel Abraham Zentrum für strategischen Dialog am Netanya Academic College wendet sich den regionalen und globalen Konfliktherden zu. Das Zentrum verspricht einen vielseitigen Lösungsansatz, der auf praktischen Erfahrungen sowie realistischen Zielen basiert. Durch die Zusammenstellung von Teams aus früheren Politikern, regionalen Führungspersönlichkeiten, Sicherheitsexperten und angesehenen Akademikern sowie Wirtschaftsvertretern gelingt es Konzepte zu erarbeiten, in denen die Dimensionenen Politik- Sicherheit-Wissenschaft und Wirtschaft eng mit einander verzahnt sind.

Jerusalem Institute for Israel Studies

Das Institut (JIIS) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die als Brücke zwischen Akademikern und Entscheidungsträgern fungiert. Das Institut, 1978 gegründet, stellt eine Fülle von aktuellen und ausführlichen Daten, Grundsatzpapieren und professionellen Analysen Entscheidungsträgern, Forschern und der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung. Seine Studien dienen als wertvolle Ressource einer Reihe von Regierungsinstitutionen, öffentlichen Einrichtungen und Zivilgesellschaftlichen Organisationen.

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